Insolvenz: Heutal - Lift GmbH Unken
This content is available in German only. Letztes Update: 29.10.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer1572000
- InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
- Insolvenznummer211034
- Name lt. EdiktHeutal - Lift GmbH Unken Firmenbuchnummer 297982i
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG Salzburg
- Geschäftszahl44S42/26i
- Tagsatzung23.11.2026; 09:45; Saal 354
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung
- Tagsatzung18.01.2027; 09:00; Saal 354
- TagsatzungsartPrüfungs- und Sanierungsplantagsatzung
- InsolvenzverwalterDr. Robert Bukovc Rechtsanwalt
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Branchen100% Personenbeförderung mit Seilbahnen und Skiliften
- TätigkeitsbereichBetrieben werden Schilifte: 3 Schlepplifte, 1 Kinderlift. Die GmbH gilt als Nachfolgeunternehmen der insolventen Firma Skilifte Unken - Heutal Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. (FN 26017 k). Es besteht jedoch keine Rechtsnachfolge.
- Gründungsjahr2007
- FirmenbuchnummerFN 297982 i
- UID-NummerATU63616616
- OENB-Nummer8198322
- Datum der letzten Bilanz30.04.2025
Presseinformation
- Betriebsgegenstand: Betrieb von Sportanlagen, insbesondere Liftanlagen und Pisten sowie Vermietung von Parkplätzen. Das Hauptgeschäft ist naturgemäß der Liftbetrieb im Winter. Der Parkplatz wird ganzjährig betrieben, im Winter frequentiert durch die Wintersportler und im Frühjahr bis in den Herbst durch Wanderer.
- Geschäftsführer: Sebastian Vitzthum
- Gesellschafter: Sebastian Vitzthum
- Betroffene Gläubiger: rd. 37
- Betroffene Dienstnehmer: Mit Ausnahme des Geschäftsführers keine Dienstnehmer
- Aktiva: Betriebsliegenschaft EZ 316, KG 57108 Gföll, BG Zell am See (Liftstation), sowie umfangreiches Betriebsvermögen
- Passiva: rd. EUR 1,025.000,00, (davon rd. EUR 735.000,00 Bankverbindlichkeiten und rd. EUR 290.000,00 Lieferantenverbindlichkeiten)
Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):
Wie der KSV von 1870 erfahren konnte, sind die Insolvenzursachen primär auf die letzten schneearmen Winter im Zusammenhang mit den noch nicht funktionstüchtigen Beschneiungsanlagen und damit in Verbindung stehenden rückläufigen Skierdays, die zeitweise eingeschränkte Erreichbarkeit aus Bayern, die zu geringe Sommerauslastung, steigende Kosten, eine nicht ausreichend gebündelte Gesamtführung, sowie auf hohe Altlasten (hohe Personal- und Materialkosten) zurück zu führen.
Angeboten wird von der Schuldnerin ein Sanierungsplan lautend auf Bezahlung einer
20 %igen Quote innerhalb von zwei Jahren ab Sanierungsplanannahme, wobei 5 % als Barquote durch den Masseverwalter binnen zwei Wochen ab rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplanes und eine weitere Teilquote von 15 % bis längstens zwei Jahre ab Annahme des Sanierungsplanes bezahlt werden.
Die Schuldnerin hat in den letzten Jahren, speziell im letzten Geschäftsjahr umfangreiche Maßnahmen zur Restrukturierung und Sanierung getroffen. Es soll daher bereits zum jetzigen Zeitpunkt Investoren und strategische Partner geben, die an einer Weiterführung, insbesondere des Liftbetriebes Interesse haben.
„Lt. Schuldnerangaben soll die Übergangssaison 2026/2027 ohne Schibetrieb kalkuliert sein, wobei bei guter Schneelage ein Aufsperren zielführend und wirtschaftlich sein könnte sowie vorbereitet wäre“, so Elisabeth Eppich vom KSV1870, Standort Salzburg.
Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.