Insolvenz: Staber Stahl- und Anlagenbau GmbH
This content is available in German only. Letztes Update: 04.08.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer28781
- InsolvenzartKonkursverfahren
- Insolvenznummer209341
- Name lt. EdiktStaber Stahl- und Anlagenbau GmbH FN 118376h
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-Steyr
- Geschäftszahl14S31/26w
- Tagsatzung20.10.2026; 14:00; Saal 2
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
- InsolvenzverwalterMag. Gerwin Freilinger Rechtsanwalt
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Branchen60% Herstellung von Metallkonstruktionen
40% Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g.
- TätigkeitsbereichBetrieben wird der Stahl- und Anlagenbau.
- Gründungsjahr1976
- FirmenbuchnummerFN 118376 h
- UID-NummerATU22460101
- OENB-Nummer1003836
- Datum der letzten Bilanz31.12.2024
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Ehemalige Firmennamen
Stahl- und Maschinenbau Staber Gesellschaft m.b.H.
Presseinformation
• Gegenstand des Unternehmens: Das Kerngeschäft der Schuldnerin liegt in der Fertigung von Stahlkonstruktionen und Anlagen nach kundenspezifischen Vorgaben. Die Schuldnerin ist zusätzlich mit der Erzeugung und dem Vertrieb von Bau- und Landmaschinen operativ tätig.
• Geschäftsführende Alleingesellschafterin: Krista Zinnhobler, geb. 29.04.1967
• Betroffene Dienstnehmer: 22
Insolvenzursache und weitere Details:
Die Staber Stahl- und Anlagenbau GmbH wurde im Jahr 1976 gegründet. Der Antrag auf Eröffnung dieses Konkursverfahrens wurde von der Insolvenzschuldnerin selbst bei Gericht eingebracht.
Zu den Insolvenzursachen führte die Geschäftsführerin aus, dass eine wirtschaftliche Führung des Betriebes seit dem Geschäftsjahr 2025 nicht möglich gewesen sei. Es habe einen massiven Umsatzrückgang aufgrund konjunktureller Entwicklungen gegeben. Weiters seien die Material- und Lohnkosten spürbar gestiegen. Letztlich würden – nach den Angaben im Insolvenzeröffnungsantrag - die für die kommenden Monaten vorhandenen Aufträge nicht ausreichen, um eine positive Fortführung des Betriebes darstellen zu können.
Sohin ist eine Fortführung des Betriebes im Rahmen des Insolvenzverfahrens von Schuldnerseite nicht geplant. Der KSV1870 erwartet, dass es zeitnah zu einer Schließung des Unternehmens durch einen formalen Beschluss des Insolvenzgerichts kommen wird.
Die Verbindlichkeiten der Schuldnerin dürften deutlich über einer Million Euro zu liegen kommen. Ein großer Teil der Passiva entfällt auf Darlehen der geschäftsführenden Alleingesellschafterin. Inwieweit diese im Rahmen des Insolvenzverfahrens quotenmäßig zu bedienen sein werden, bleibt abzuwarten. Diesbezüglich wird der Insolvenzverwalter entsprechende Prüfungen anzustellen haben.
Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.