Insolvenz: GROPYUS Engineering GmbH
Letztes Update: 05.11.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer7894193
- InsolvenzartKonkursverfahren
- Insolvenznummer211166
- Name lt. EdiktGROPYUS Engineering GmbH FN 522141f
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-Wels
- Geschäftszahl20S106/26b
- Tagsatzung28.01.2027; 10:50; Saal 101
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
- InsolvenzverwalterMag. Philipp Stossier Rechtsanwalt
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Branchen100% Installation von Industriemaschinen und -ausrüstungen
- TätigkeitsbereichBetrieben wird das Mechatronikergewerbe für Maschinen- und Fertigungstechnik.
- Gründungsjahr2019
- FirmenbuchnummerFN 522141 f
- UID-NummerATU74920614
- OENB-Nummer24798592
- Datum der letzten Bilanz31.12.2025
Presseinformation
Am 5.11.2026 wurde über das Vermögen der
GROPYUS Engineering GmbH, 4641 Steinhaus, Pointstraße 14
auf ihren eigenen Antrag ein Konkursverfahren am Landesgericht Wels eröffnet.
Gegenstand des Unternehmens: Planung, Konstruktion und Fertigung von Fertigungsanlagen
Gesellschafterin: GROPYUS AG
Geschäftsführer: Daniel Meister, Philipp Erler
Betroffene Dienstnehmer: 16
Betroffene Gläubiger: ca. 60
Aktiva: dzt. noch unklar
Passiva: rd. 3,265 Millionen Euro (davon nur rd. 110.000,- Euro an offenen Lieferantenforderungen und rd. 3,155 Millionen Euro an Intercompany-Forderung)
Ab sofort können Gläubigerforderungen über den KSV1870, der die Gläubiger vertritt, bis zum 14.1.2027 angemeldet werden. Mail: insolvenz.linz@ksv.at
Das 2019 gegründete Unternehmen ist als Teil der Gropyus-Gruppe insbesondere für Planung, Konstruktion von Fertigungsanlagen für deren Einsatz im Wohnbau tätig.
Die Antragstellerin ist Teil der GROPYUS-Gruppe, an deren Spitze die in Österreich ansässige GROPYUS AG steht. Die GROPYUS AG ist Alleingesellschafterin der Antragstellerin. Die Schuldnerin hat mehrere Schwestergesellschaften, jeweils mit Sitz in Liechtenstein, Deutschland und Österreich. Die GROPYUS-Gruppe ist ein schnell wachsendes Unternehmen, das bislang im Wesentlichen durch Venture Capital finanziert wurde. Zur Sicherstellung dieses Wachstums erfolgten laufend Eigenkapitalfinanzierungen durch Gesellschafter.
Die Hauptursachen der Zahlungsunfähigkeit sind laut dem vorliegenden Konkursantrag in überraschenderweise nicht geleisteten Instorenzahlungen zu finden, die die Liquidität der Schuldner massiv einschränkten.
„Laut dem schuldnerischen Konkursantrag ist die Einbringung eines Sanierungsplanes – finanziert von dritter Seite - möglich,“ so Alexander Meinschad vom KSV1870, der die Gläubiger vertritt. Man stehe in fortgeschrittenen Gesprächen für eine erfolgreiche Sanierung, so die Schuldnerin. Der Masseverwalter (Mag. Philipp Clemens Stossier, Rechtsanwalt in 4600 Wels) wird prüfen, ob eine Unternehmensfortführung und Sanierung realistisch erscheint.
Die erste Gläubigerversammlung, Berichts- und Prüfungstagsatzung findet am 28.1.2027 am Landesgericht Wels statt.
Die Angaben des schuldnerischen Unternehmens konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht ausreichend überprüft werden.