Gläubiger stimmen dem Sanierungsplan der insolventen Ing. H. Gradwohl Gesellschaft m.b.H. mehrheitlich zu!
Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Ing. H. Gradwohl Gesellschaft m.b.H., mit Sitz in Melk, fand heute die für das Fortbestehen des Unternehmens entscheidende Sanierungsplantagsatzung am Landesgericht St. Pölten statt.
Insgesamt haben 338 Gläubiger Forderungen in der Höhe von rd. EUR 10,16 Mio. am Landesgericht St. Pölten angemeldet.
Der in der Sanierungsplantagsatzung angebotene Sanierungsplan von 21%, zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans, wurde von den Gläubigern mehrheitlich angenommen und hat das Insolvenzgericht in weiterer Folge den angenommenen Sanierungsplan gerichtlich bestätigt. 4% können rasch an die Gläubiger verteilt werden. Die restlichen 17% sollen in 4 Raten zu je 4,25% in den nächsten zwei Jahren an die Gläubiger fließen.
„Mit der Annahme des Sanierungsplans ist dem Unternehmen der erste Schritt zu einer hoffentlich erfolgreichen Sanierung gelungen. Die Finanzierung der restlichen Quoten soll aus dem Fortbetrieb des Unternehmens erfolgen Die dafür erforderlichen Restrukturierungsmaßnahmen wurden bereits während des Insolvenzverfahrens eingeleitet“, äußert sich Mag. Jürgen Gebauer, Leiter Unternehmensinsolvenz Wien/NÖ/Bgld. optimistisch, dass im zweiten Anlauf nunmehr tatsächlich eine nachhaltige Sanierung gelingen wird.
Der Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit soll zukünftig im Bereich der Produktion von Kunststoff Tiefzieh- und Spritzgussteilen liegen. Der Geschäftsbereich Druck wurde eingestellt.
Wien, am 29.09.2026
Rückfragehinweis:
Mag. Jürgen Gebauer
Leiter Unternehmensinsolvenz Wien/NÖ/Bgld.
Telefon: 050 1870-8350
E-Mail: gebauer.juergen@ksv.at